AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für IT‑Dienstleistungen, Webentwicklung, Hosting, Managed Services und digitale Projekte der PlanetZero UG (haftungsbeschränkt).

§1

Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen der PlanetZero UG (haftungsbeschränkt), Amtsgerichtsstraße 23, 35423 Lich („PlanetZero UG", „Auftragnehmer" oder „Anbieter") und ihren Kunden über die Erbringung von IT‑, Software‑, Hosting‑, Support‑ und digitalen Dienstleistungen.

(2) Die Leistungen umfassen insbesondere:

  • Webentwicklung
  • Webdesign
  • technische Konzeption
  • Webseiten‑Relaunches
  • Hosting- und Cloudleistungen
  • Wartungs- und Supportleistungen
  • Managed Services
  • API‑ und Schnittstellenintegrationen
  • Individualsoftware
  • technische Migrationen
  • E‑Mail‑ und Domainservices
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Automatisierungs- und Systemintegrationen
  • technische Beratung

(3) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.

(4) Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§2

Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.

(2) Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • schriftliche Angebotsannahme,
  • digitale Bestätigung,
  • E‑Mail‑Bestätigung,
  • Unterzeichnung eines Vertrags,
  • oder Beginn der Leistungserbringung auf Wunsch des Kunden.

(3) Der jeweilige Leistungsumfang ergibt sich aus dem Angebot, der Leistungsbeschreibung, Projektunterlagen, einem SLA oder sonstigen schriftlichen Vereinbarungen.

§3

Leistungsumfang

(1) Der Auftragnehmer schuldet ausschließlich die ausdrücklich vereinbarten Leistungen.

(2) Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen gelten nicht als geschuldet.

(3) Der Auftragnehmer schuldet – soweit nicht ausdrücklich vereinbart – keinen konkreten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere werden keine Garantien übernommen für:

  • bestimmte Umsätze,
  • Suchmaschinenrankings,
  • Reichweiten,
  • Conversion‑Rates,
  • Ladezeiten,
  • dauerhafte Kompatibilität externer Systeme,
  • oder die dauerhafte Verfügbarkeit von Drittanbietern.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen technisch weiterzuentwickeln oder anzupassen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Subunternehmer, externe Dienstleister, Rechenzentren oder Cloudanbieter einzusetzen.

§4

Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt sämtliche zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Materialien rechtzeitig zur Verfügung.

(2) Der Kunde ist verpflichtet:

  • Zugangsdaten sicher aufzubewahren,
  • Inhalte rechtzeitig freizugeben,
  • erforderliche Entscheidungen zeitnah zu treffen,
  • Fehler nachvollziehbar zu dokumentieren,
  • sowie Sicherungskopien eigener Daten vorzuhalten.

(3) Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern Fristen angemessen.

(4) Der Kunde ist allein verantwortlich für die rechtliche Zulässigkeit sämtlicher bereitgestellter Inhalte. Dies betrifft insbesondere Markenrechte, Urheberrechte, Datenschutz, Wettbewerbsrecht, Impressumspflichten sowie sonstige gesetzliche Anforderungen.

(5) Der Kunde stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund rechtswidriger Inhalte entstehen.

§5

Drittanbieter, APIs und externe Systeme

(1) Soweit Leistungen auf Drittanbieter‑Systemen, APIs, Plattformen oder externer Software basieren, hängt die Leistungserbringung von deren Verfügbarkeit und Funktionalität ab.

(2) Der Auftragnehmer haftet nicht für API‑Änderungen, Funktionseinschränkungen externer Systeme, Sperrungen durch Drittanbieter, Änderungen von Plattformrichtlinien, Ausfälle externer Dienste, Sicherheitsvorfälle externer Anbieter oder sonstige nicht vom Auftragnehmer beeinflussbare technische Änderungen.

(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die dauerhafte Verfügbarkeit externer Schnittstellen.

§6

Open‑Source‑Software und Frameworks

(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Open‑Source‑Software, Bibliotheken, Frameworks oder externe Komponenten einzusetzen.

(2) Open‑Source‑Bestandteile unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen der entsprechenden Anbieter.

(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Sicherheitslücken, Kompatibilitätsprobleme oder Änderungen von Open‑Source‑Komponenten, soweit diese außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen.

§7

Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Sämtliche Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.

(3) Wiederkehrende Leistungen werden monatlich im Voraus abgerechnet.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Abschlagszahlungen zu verlangen.

(5) Zusatzleistungen, Änderungswünsche oder Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs werden gesondert vergütet.

(6) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Leistungen auszusetzen, Zugänge vorübergehend zu sperren, Systeme zu deaktivieren sowie gesetzliche Verzugszinsen geltend zu machen.

(7) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Preise angemessen anzupassen, sofern sich Infrastrukturkosten, Lizenzkosten, Energiekosten, Personalkosten, Hostingkosten oder sonstige Betriebskosten nachhaltig erhöhen.

§8

Nutzungsrechte

(1) Sämtliche Nutzungsrechte verbleiben bis zur vollständigen Zahlung beim Auftragnehmer.

(2) Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die jeweils vereinbarten Nutzungsrechte.

(3) Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht.

(4) Nicht übertragen werden insbesondere Frameworks, Bibliotheken, Open‑Source‑Komponenten, Plugins, Drittanbieter‑Lizenzen oder allgemeines technisches Know‑how.

(5) Der Auftragnehmer bleibt berechtigt, allgemeine technische Konzepte und wiederverwendbare Komponenten auch für andere Projekte einzusetzen.

§9

Datenschutz und Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO.

(2) Soweit erforderlich, schließen die Parteien zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

(3) Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung sämtlicher nicht öffentlicher Informationen.

§10

Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt ausschließlich bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer ausschließlich bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

(3) Die Haftung ist der Höhe nach beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden sowie maximal auf die jeweilige Auftragssumme bzw. jährliche Vertragssumme.

(4) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Umsatzausfälle, SEO‑/Rankingverluste, mittelbare Schäden, Folgeschäden, Datenverlust, Betriebsunterbrechungen, Cybervorfälle oder entgangene Einsparungen ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(5) Der Auftragnehmer haftet insbesondere nicht für:

  • Ausfälle externer Provider,
  • DNS‑Probleme,
  • E‑Mail‑Probleme,
  • Hackerangriffe,
  • Sicherheitsvorfälle Dritter,
  • Fehlkonfigurationen durch Kunden,
  • Änderungen durch Dritte,
  • API‑Änderungen,
  • Suchmaschinenänderungen,
  • oder höhere Gewalt.

(6) Der Kunde bleibt für eigene Datensicherungen verantwortlich, sofern keine ausdrückliche Full‑Backup‑Vereinbarung getroffen wurde.

§11

Referenznennung

(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Projekte zu Referenzzwecken öffentlich darzustellen.

(2) Dies umfasst insbesondere Unternehmensnamen, Logos, Screenshots, Projektbeschreibungen sowie Verlinkungen.

(3) Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit schriftlich widersprechen.

§12

Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN‑Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.